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Samstag, 18. November 2017

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StartseiteSchlafapnoeNebenwirkungen

CPAP-Therapie Nebenwirkungen*)

Standardtherapie der Obstruktiven Schlafapnoe ist die nasale Beatmung. Hier wird mit Hilfe eines überdrucks das Zusammenfallen der oberen Atmungswege im Schlaf verhindert. Beatmungsdrücke zwischen 5 und 17 mbar kommen zur Anwendung.

Aber es gibt auch unerwünschte Nebenwirkungen dieser nächtlichen Beatmungstherapie. Man kann unterscheiden zwischen
  • Problemen mit der Maske
  • Problemen mit dem CPAP-Gerät und
  • Folgen der fortgesetzten Druckeinwirkung am oberen Luftweg. Patienten berichten über folgende Nebenwirkungen, die auch gleichzeitig bei einem Patienten auftreten können:
    • Druckstellen im Gesicht bei den Auflageflächen der Maske sowie im Bereich des Stirnpolsters
    • Rötungen der Gesichtshaut
    • Mundtrockenheit
    • Trockene Nase und trockene Nasenschleimhäute
    • Borkenbildung in der Nase
    • Verstopfe Nase
    • Nasenlaufen
    • Wiederholtes Nasenbluten
    • Nasennebenhöhlenentzündung
    • überblähten Magen
    • trockene Augen
    • Tränenträufeln
  • Probleme mit dem Mittelohr, das über die Ohrtrompete den erhöhten Beatmungsdrücken ausgesetzt ist. Z.B.
    • Hörminderung
    • Druckgefühl auf den Ohren
    • Mittelohrentzändung
    • Tinitus
*) zitiert nach Prof. Dr. Thomas Verse, HNO-Abteilung Asklepios-Klinik Harburg in das Schlafmagazin Nr. 3 2007